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Dingens & Gedöns: Dragon Age Inquisition

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In der allerersten Folge unseres Podcasts über Dingens & Gedöns sprechen wir – Überraschung! – über Dragon Age Inquisition. Wie unsere Playthroughs verliefen und warum wir über 3 Monate nach der Veröffentlichung immer noch Redebedarf über das Spiel haben, erfahrt ihr hier von Mina, Tine und Gast Sarah.

Download (mp3, 49.4 MB)

Titelbild: Screenshot, ©Dragon Age Inquisition, Bioware
Musik: RUE – Refuge, CC BY-NC-SA 3.0; Plusplus – Game Over, CC BY-NC-SA 2.5 IT

2014 in fünf Songs

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Das Jahr nähert sich dem Ende (endlich) und bevor wir alle in den wohlverdienten Feiertagen verschwinden wage ich doch noch mal einen kleinen Rückblick.

2014 war… ugh. Turbulent. Anstrengend. Anders. Hart. Scheiße. Und doch irgendwie wichtig.

Hier jetzt die Songs, die mich 2014 begleitet haben und die auch rückblickend gut auf das Jahr passen (nicht alle sind davon aus 2014. Deal with it.):

1. Fall Out Boy feat. Elton John – Save Rock and Roll

Ist wichtig, weil:
So ein bisschen mein Social Media Themensong. Und immer gut gegen das Aktivistinnen-Burn-Out.
Lieblingslyrics:
Die ganze erste Strophe. Und:
You are what you love, not who loves you.

2. Taylor Swift – Out of the Woods

Ist wichtig, weil:
Melancholie und trotzdem mit allem okay sein. Jupp.
Lieblingslyrics:
Are we out of the woods yet?
Are we out of the woods yet?
Are we out of the woods yet?
Are we out of the woods?

3. Nicki Minaj – Anaconda (NSFW)

Ist wichtig, weil:
Ich hoffe, ich muss das nicht erklären.
Lieblingslyrics:
like dundudududundundun

http://vimeo.com/104511845

 

4. Ramin Djawadi feat. Tom Morello – Pacific Rim Theme

Ist wichtig, weil:
Das mein Lieblingstrack ist um Sport zu machen, und Sport dieses Jahr echt geholfen hat sich von dem ganzen Scheißjahr abzureagieren. Außerdem dieses Gif (mit Song zusammen hören):


Lieblingslyrics:
Die Luftgitarrenparts singe ich gerne mit.

5. Beyoncé – 7/11

Ist wichtig, weil:
Das Video so großartig ist und ich jedes Mal wieder Bock bekomme, bescheuerte Homevideos zu drehen. Außerdem heißt Beyoncé eh immer tanzen, und tanzen ist gut.
Lieblingslyrics:
Fresher than you.

http://vimeo.com/112562395

„When I’m assertive, I’m a bitch. When a man is assertive, he’s a boss.“

„When you’re a girl, you have to be everything. You have to be dope at what you do, but you have to be super sweet. And you have to be sexy. And you have to be this and have to be that and you have to be nice and – I can’t be all those things at once. I’m a human being.“

Und damit allen Mädels einen traumhaften Start in die Woche! <3

Zum vierten Advent vier Acts, die man sich für 2012 merken sollte.

Oder auch: wie ich immer noch hoffe, dass Deutschland endlich gesammelt die Genialität dieser Musik erkennt und sie auf ihre verdiente Thronsitze hieft. Kurz: ich wünsche ihnen für 2012 den Erfolg, den sie verdienen.

Den Anfang mache ich mal mit den Blood Red Shoes. Auch, weil ich mir jedes Jahr denke „ohhh nächstes Jahr erkennt die Masse sie endlich als so toll wie sie sind!“ Das letzte Album „Fire Like This“ ist schon viel zu lange her, und per Albumteaser meldeten sich die beiden kürzlich zumindest aus dem Studio. Das Duo spielt solide, gute, melodische Rockmusik, er am Schlagzeug, sie an der Gitarre, und klingen dabei alles andere als zimperlich. Für 2012 dürfen wir wohl ihr drittes Album erwarten, und wenn es so gut wird wie die Vorgänger, dann werden sie nächstes Jahr hoffentlich endlich aus der unverdienten Indie-White-Stripes-Referenz-Ecke heraus kommen und irgendwann vielleicht mal das Docks spielen. Oder so. Würde es mir wünschen.

Und als zweites Video Colours Fade. Ein epischer Song, ein wunderschönes Video. Passt einfach alles.

Weiter gehts dann mit LostAlone. Seit 2007 warten wir jetzt schon auf ihr zweites (!) Album, und laut Sänger Steven Battelle gibt es Album 3 und 4 schon so gut wie fertig geschrieben. „I’m A UFO in this City“ wird sicher phänomenal – die Band hat schon mit Bands wie 30 Seconds To Mars, Paramore und My Chemical Romance getourt, konnte sich sicherlich einige Fans abluchsen, und macht großen melodischen Stadionrock, Marke Queen. Ohrwürmer garantiert. Live ist das Trio dabei auch ungeschlagen – sympathisch, leidenschaftlich, und alles andere als langweilig. Schon allein wegen der Songs die ich dieses Jahr schon vom Album bei Konzerten hören durfte bin ich mir sicher, dass sie endlich dem einen oder anderen auffallen sollten. Merken!

Einmal gibt es hier Creatures vom neuen Album als Akkustikversion, leider noch keine Studioversion verfügbar, und die Liveaufnahmen werden dem Song nicht gerecht. =D

und hier noch Elysium aus dem Album „Say No to the World“.

Wer es ein bisschen chilliger und cooler mag, dem empfehle ich die Sleigh Bells. Der Sound ist schwer zu beschreiben, aber ich wünsche mir jedes Mal einen besseren Subwoofer und größere Boxen. Sleigh Bells hören ist in etwa so wie Sonnenbrille aufsetzen: Coolness Faktor an. Glaubt ihr mir nicht? Guckst du selbst.

und der neue Song, der im Februar raus kommt „Born to Lose“

http://cdn.topspin.net/api/v2/widget/player/118311

Last but not least, natürlich, weil ich seit 2 Wochen fast keine andere Musik mehr höre: Rockstah. Was soll ich groß sagen? Seine Musik macht Spaß. Witzige und smarte Texte, Mitsing-Hooks, sauber produziert. Ich. Will. Mehr. Noch viel mehr. Ich hoffe für nächstes Jahr auf eine Solo-Tour, nach dem wohl ganz guten Tour Support auf den Zusatzshows bei Casper dieses Jahr. Count me in. Für den Anfang leg ich euch aber „Nerdrevolution“ ans Herz. Gibts bei iTunes. Lohnt sich. Vollkommen. Die anderen Alben gibts sogar für umme auf seiner Seite.

brb forever dancing

Mal sehn, was 2012 so geht! Ich werd den Rest vierten Advent jetzt genießen und wünsche euch einen schönen selbigen.

Der neue Michael Jackson, nur besser

Patrick Stump. Schon mal gehört? Nein? Solltet ihr aber. Zugegeben, als Sänger von Fall Out Boy stand er immer im Schatten von Skandalnudel Peen Pete Wentz, aber seine Stimme war schon immer dieses umglaublich tolle kräftige Organ. Sehr soulig, wundervolle Stimmfarbe, fast schon zu viel für Rockmusik.

Er ist jetzt solo unterwegs, und macht ganz wunderbare Musik, seine EP „Truant Wave“ legte im Frühjahr schon einiges vor, und sein Album „Soul Punk“ hält die Versprechungen. Frische Beats, viel Elektro, vieeeeel Soul, sehr groovy, der Fuß wippt automatisch mit, man möchte die Songs in Dauerschleife hören um endlich mitsingen zu können, schon beim ersten Mal hören. Das Album hören ohne zu Tanzen? Unmöglich! Ich wette mit euch: wer das Album komplett durchhört ohne auch nur ein bisschen zu wippen und zu wackeln bekommt von mir Rasseln spendiert für die Wiederentdeckung des eigenen Rhythmusgefühls.

Den Anfang macht „Explode“, und die Mischung aus Beat und Elektrodrop reißt dich schon auf den ersten Sekunden vom Stuhl. „This City“ mit Lupe Fiasco hat Ohrwurmpotenzial, wie so vieles auf Soul Punk. „Dance Miserable“ kommt daher in feinster Michael Jackson Manier, wie hat Uli so schön gesagt? So hätte das letzte Jackson Album klingen sollen. Yep. Definitiv, keine Diskussion. Das ist Evolution liebe Leute. „Spotlight“ wurde für das Album im Vergleich zur EP noch mal überarbeitet, ich muss sagen, ich mag die EP Version lieber, aber dennoch bleibt es ein aussagekräftiger Song in Klang und Inhalt. „The ‚I‘ in Lie“ schlägt ruhigere Töne an, noch mal Zeit um durchzuatmen und die schöne Stimme zu bestaunen. Ich habs schon mal gesagt, ich bleib dabei, Patrick Stump kann mir Telefonbücher vorsingen, scheiß drauf, ich würds toll finden. Als nächstes „Run Dry“ in epischen 8 Minuten, mein derzeitiger Favorit, Tanzalarm, Mitgröhlgefühl, der Anti-Song, perfekt, geil, noch lauter, los gehts! Mitten drin noch mal ne kurze Gitarrenepisode, woah, das muss man live sehen, Konzertwunsch!

Die zweite Hälfte startet mit „Greed“, die Drums sind überall, kann ich mitklatschen wie im Stadl bei ZDF oder kommt das komisch? Der Song faded aus, und dann kommen die Drums so krass zurück, dass ich kurz staune – was, selber Song? Hammer! Patrick Stump hat auch kein Problem damit, einfach mal Minutenlang Instrumente für sich sprechen zu lassen, das ist mutig und macht Laune. Fließender Übergang zu „Everybody Wants Somebody“, das Lied kommt schon etwas poppiger daher. Deutlicher Refrain, sehr präsent, moment, ist das ein Saxophon im Hintergrund? Kurze Blues-Punk-Gitarren Einschläge. „Allie“ dagegen erinnert im Beat an die Jay-Zs der frühen 2000er, bringt dann aber melodisches Geschichtenerzählen vom Feinsten. Mittendrin dann Gitarrensolo, und wieder der Beat. Patrick Stump wurde mal gefragt wie er sein Album in fünf Wörtern beschreiben würde, und er meinte „das habe ich schon in zwei“, bezugnehmend auf Soul Punk. Bei Songs wie diesen versteht dann auch der letzte, was er damit meinte. „Coast“ startet mit kleinen Nintendoelektroparts und blüht dann mit vollem Ohrwurmpotenzial auf. Wunderbar!

Die Deluxe Songs spar ich hier jetzt mal aus, sie stehn den regulären Tracks in nichts nach. Wenn ihr für diesen Herbst/Winter gern nen Strauß Rhythmus hättet, bitte, kauft euch dieses Bouquet aus Beats, Soul, Punk, ins Mark dringender Stimme, Elektro und Rock-Instrumenten. Und zieht die Handschuhe aus, dann könnt ihr besser klatschen.

Soul Punk kommt am 18. Oktober raus, hier könnt ihr schon mal vorbestellen.

Funfact zum Merken und Weitersagen: Casper Konzerte sind episch gut und machen Bock.

Episch ist das erste Wort, das mir einfällt. Konzertreviews sind immer schwer finde ich, und jemanden der so gut mit Worten umgehen kann wie Casper zu beschreiben ist umso schwieriger. Aber ich versuche es.

Von vorn. Vorab: Casper höre ich nur wegen des wundervollen Blog Eintrags von Mathias (hier ein kurzes DANKE dafür), der hat mich damals neugieriger gemacht als jeder Musikmagbericht es je könnte. Seit dem liebe ich die Musik. Mich erinnern die Texte immer an die Expressionisten der 1920er aus dem Deutsch LK, das ist so etwa das größte Kompliment was ich vergeben kann. Okay, egal, zurück zum Hier und Heute. Ich wusste heute gar nicht ob ich gehen sollte, zu schwer der Kopf, zu flau der Magen, zu deutlich die Erkältung im Anflug. Bin dann aber doch los, zum Glück! Ich komme in die Große Freiheit und denk mir hey, geile Musik, seit wann läuft hier so was gutes? Tja, seit du so spät bist, dass die Vorband schon spielt. Vierkanttretlager (ich musste grad schon wieder den Namen googlen), ging gut ab. Werd ich mir definitiv öfter mal zu Gemüte führen, dicker Anspieltipp!

Dann. Umbaupause. Die Musik dudelt so schön im Hintergrund… dann… Coldplay. COLDPLAY. Fix You. Instant Gänsehaut. Ich bin kein großer Coldplay Fan, aber eigentlich nur weil mir die Musik immer so nahe geht. Zu viel Melancholie quasi. Zu viele salzige Melodien, die sich in offene Wunden legen. Und dann läuft da Fix You, so laut, leere Bühne, wartende Menschen, Dämmerung. Langsames Atmen und Anspannung. Kurz vor Schluss abruptes Ende, Beginn Intro und Auftritt Casper mit Band. Alter, die haben Füchsköpfe auf. Shit. Die Augen. Leuchten. Strahlen. Gleißendes Licht. Kommt geil.

Ich würde euch gerne die Setlist im Detail beschreiben, aber ich vergesse so was immer und ehrlich gesagt? Das Konzert ist in meiner Erinnerung ein Guss, wohl auch ein Grund warum es so perfekt war. Tanzend springen, lauthals Texte durch den Raum schleudern, jeder Beat ein Wurfgeschoss, eine sich bewegende Masse an Körpern, so anders, so gleich. Viele Emotionen, manchmal Abrisskrawalle, dann wieder Rockpartypogo, Tränen und Schweiß mischen sich, scheiß was drauf es gibt kein Morgen Stimmung, dann wieder ruhig, aber nie unruhig, nie ungedulig und nie unecht. Manchmal schreie ich die Texte so laut mit, ich höre mich dennoch nicht, der ganze Raum schreit mindestens genauso laut. Dann steh ich bei manchen Liedern da, mehr lauschend als hörend, weiß nicht ob ich so viele Gefühle genießen soll, kann, darf. Am Ende So Perfekt, singen, springen, singen, springen, das darf nicht aufhören, gut, noch mal die Strophe, weiter getanzt, nicht aufhören, alles bewegt sich, keiner steht, da geht noch mehr, tatsächlich, und dann, Schluss.

Man merkt, es hat mir gefallen, und ich werde definitiv noch mal gehen. Ich weiß noch nicht wie und wann, aber das war nicht mein letztes Casper Konzert. Hey, auch wenn ihr die Musik vielleicht nicht kennt/mögt/wollt, so viel geile Stimmung für so wenig Geld bekommt ihr derzeit nirgendwo. Sorry. Ist so. Nicht mal die – Achtung, Sakrileg, bestes Mina-Kompliment ever im Anflug – Foo Fighters können es besser. Ja. Ich habs geschrieben. Fassungslosigkeit. Geil.

Hier noch zwei Videos zum Reinschnuppern:

Epilog
Vielleicht sollte ich jetzt noch paar Zeilen darüber verlieren, most awkward Gespräch der Woche des Jahres. Ich konnte seit Juli Casper nicht mehr auf Twitter folgen, weil „dieser User hat dich geblockt“ und ja, keine Ahnung, hartnäckigster scheiß Twitterfehler ever, denn Twitter ist meine Nachrichtenseite, und kein Türsteher der Welt könnte mich schlimmer abweisen als diese Meldung. Haha. Ich dachte also, hey, FALLS du ihn siehst, frag ihn, auch wenn das voll creepy rüberkommt, egal, aber wenn es nur ein Twitterfail war weißt du es und du regst dich nicht auf was zur Hölle du geschrieben haben könntest. (okay. das ist jetzt nicht so als ob ich zehn Stunden am Tag darüber sinnieren würde.) Ich warte also so auf Caro und Chanti, da steht er am Merch und gibt Autogramme. Ich geh hin…
Mina: „Hey, darf ich dich was creepiges fragen?“
Cas: „Oh Gott. Oh Gott.“
M: „Nein!… Warum hastdumichaufTwittergeblockt?“ (bei dem Weggenuschel btw Respekt dass er mich verstanden hat)
C: „Was?! *Pause* Das stimmt nicht! Ich hab dich nicht geblockt!“
M: „Doch…“
C: „Nein… ich blocke doch keinen!“
M: „…ich hab sogar nen Screenshot“ (LOL okay wenn ich das so schreibe… es kommt doch etwas merkwürdig rüber, aber den Screenshot hatte ich nur von heute morgen und hab ihn dann noch schnell runtergeladen. For the record: ich trage keine Screenshots von Caspers Twitter mit mir rum.)
*Security kommt und ich muss den Weg räumen, hole meine Jacke. Downloade besagten Screenshot. Gehe wieder hin – das muss ich jetzt beweisen, noch mehr Faceplam geht jetzt eh nicht mehr*
M: *zeige Screenshot*
C: *liest* Das ist komisch, ich habe noch nie jemanden geblockt!
M: Keine Ahnung, ist trotzdem doof…
C: Zeig mal, wie heißt du denn da?
M: Sieht man jetzt nicht… miinaaa, zwei i drei a…
C: Komisch, ich blocke keinen. Und du bist nett? Hast du denn was böses geschrieben?
M: Nein… es ist jetzt auch nicht so, als ob ich dich fünf Mal am Tag mentione (ja, ich hab mention-e gesagt. Denglisch ftw)
C: Hm okay. *Pause* Ich kümmer mich drum!

Okay. Ich warte dann hier so lange…

Wer kauft eigentlich noch CDs?

Ein befreundeter Musikmanager aus England hat mich auf eine interessante Darstellung aufmerksam gemacht, die zeigt, was Künstler eigentlich bei verschiedenen Vertriebswegen ihrer Musik verdienen. Interessant deshalb, weil es ganz deutlich zeigt, dass Portale wie Simfy, Spotify (das amerikanisch Simfy), LastFM etc keinesfalls die Heilsbringer der Musikindustrie sind. Zumindest nicht für den Künstler. Auch klassische CD Vertriebswege reduzieren den Anteil den der Musiker erhält drastisch – wenn sie nicht gerade einen High End Deal abschließen, was aber bei kleineren Künstlern wohl nicht der Fall sein wird (im Übrigen bedeutet ein Majorlabelvertrag nicht gleich, dass die Band für immer ausgesorgt hat!). iTunes und Napster an die Macht!

Benutzt wurden Industriestandards, und der Autor hat eine Menge Zeit und Arbeit in seine Forschung gesteckt. Das ganze könnt ihr hier im Original sehen.

Als Konsequenz für mich bedeutet das, dass ich mehr denn je Alben von kleinen Bands die ich mag direkt bei der Show oder über iTunes kaufen werde. Ich weiß von Freunden, wie schwierig es ist, sich mit kleinen Bands über Wasser zu halten, und Sätze wie „wenn wir heute noch zwei Shirts verkaufen können wir morgen was zu Essen kaufen“ sind mir noch lebhaft im Gedächtnis.

Langfristig denke ich gerade deshalb, dass sich digitale Vertriebswege (iTunes/Amazon/Napster) durchsetzen, und man nur noch CDs – oder ich persönlich: Vinyls – kauft, wenn man absoluter Fan der Band ist oder eine kleine Sammelleidenschaft für ebendiese hat. Schließlich ist es schön und bequem, sich ein Album überall runterzuladen, aber auch toll, eine CD oder Vinyl anzufassen und das Booklet anzusehen, das Habtische finde ich immer toll.

So Leute, und anstatt alles zu streamen, kauft doch mal wieder ein paar Alben.