Introducing: Gamopolis.

Das gespielte ist politisch.

Ein gewagter Satz, gerade momentan, wo die Schlacht um den Status Quo in der Gamesszene tobt. Spiele zu politisieren ist etwas, das einer schnell Häme, Hetze oder Beleidigungen einbringen kann – trotzdem ist es wichtig, das zu tun. Seit Jahren kämpfen viele Menschen dafür, Spiele als mehr als den sinnlosen Zeitvertreib gelangweilter Jugendliche zu begreifen: nämlich als wichtigen Bestandteil unserer Kultur. Nicht jedes Spiel ist Kunst, aber jedes Spiel ist Kultur – und unsere Gesellschaftskultur prägt entscheidend, wie wir mit bestimmten Dingen umgehen. Sexismus, Homophobie, Rassimus, Whitewashing, Klassismus – das alles sind Dinge, die mal mehr, mal weniger gut in Spielen aufgegriffen werden, jedoch noch öfter präsent sind. Diese Dinge zu verstehen, einzuordnen und zu diskutieren ist wichtig.

Mit Daniel von herzteile haben wir nun zusammen eine Reihe gestartet, die sich mit Spielen und Politik auseinandersetzt. Er hat auch so direkt einen tollen Einführungsartikel dazu geschrieben, den ihr euch gleich mal reinziehen solltet.

Endlich wieder Podcasting! Yay <3

 

Titelbild: „gamer“ von Amanda Tipton, via Flickr unter CC BY-NC-ND 2.0 Lizenz.

Kleine Anmerkung: den Beitrag haben wir bereits vor der Gamescom 2014 aufgenommen, haben allerdings die Veröffentlichung aus persönlichen Gründen etwas verschoben.