Die Halloween-Blogparade

Nicht mehr lange bis Halloween! Robin war so gut, eine Blogparade anzufangen – und wir machen da gerne mit. Im Anschluss findet ihr unsere Antworten auf neun Fragen rund um den schaurigsten Feiertag des Jahres!

1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?

Mina: Zugegeben, ich musste mich erst damit anfreunden, auch, weil Sankt Martin im Rheinland in direkter Konkurrenz dazu steht und man da auch Süßigkeiten sammelt – mit Singen zwar, und ohne Kostüm, aber mit coolen Laternen. Naja, aber jetzt bin ich alt und ich mag Gruseliges. Hehe.

Tine: In meiner Heimatkleinstadt kam Halloween erst sehr spät an und das einzige, was ich davon dann meistens mitbekam, waren die Horrorfilmabende im Fernsehen. Für mich ist es daher nur der gemütliche letzte Oktobertag, Jahrestag vom Ende des ersten Zaubererkrieges und der Todestag von Lily und James Potter.

Eileen: Ich glaube ich feiere Halloween in diesem Jahr zum zehnten mal. Also so richtig. Sei es mit großen Parties oder Film-Abenden mit themenbezogener Verköstigung. Also ja, ich nehme diesen Feiertag SEHR ernst. Als eingefleischter Horror-Fan muss das aber wohl auch, hm?

Marika: Also feiern tu ich diesen Tag nicht, aber als ich noch in der Schule war (ähem, lang lang ist’s her…), da hatten wir Halloween-Parties, die richtig gerockt haben. Und die Zeit ist nun auch in Deutschland für die Horrorfans unter uns eine super Möglichkeit, Horror-Merch zu bekommen, den es nicht das ganze Jahr über gibt.

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?

Mina: Ich weiß nicht, ob man gemütliches zusammen sein, trinken, essen und Monsterfilme gucken „feiern“ nennen kann. Öh. Jein?

Tine: Gar nicht. Aber über die Kinder, die in manchen Jahren vereinzelt an der Tür klingeln, freue ich mich trotzdem.

Eileen: Dieses Jahr geht es auf keine Party, es wird ruhig – ein paar Freunde schauen vorbei und es gibt lecker Essen, fiese Filme und entsprechende Deko. Mit der ich mal so langsam anfangen müsste. Hm.

Marika: Dieses Jahr gucke ich einfach ein paar Horrorfilme mit Freunden und esse Süßigkeiten.

3. Was ist dein Lieblingskostüm?

Mina: Ich war mal Zombieblondine. Good old times. Zombies. Zombies sind das beste.

Tine: Ich war noch nie an Halloween verkleidet und hab da auch keine Lust zu. *killjoy*

Eileen: Ich gehe einfach mal mit meiner Top 3. Links eine random Irre, rechts Samara aus The Ring und in der Mitte Sally – wahrscheinlich mein Favorit, ja – aus Nightmare before Christmas.

halloween

Marika: Ich LIEBE es, mich zu verkleiden. Mein Lieblingskostüm ist ganz klar Vampir – der Klassiker. Da gibt es ja auch so viele Möglichkeiten (Nosferatu, Dracula, Twilight :D etc etc).

4. Was war dein Kindheitsmonster?

Mina: Hahahaha. Ich hatte mal lange Zeit Alpträume von dieser scheiß sprechenden Ente. Ja, genau. Von Howard. Booahhh ich find den immer noch creepy.

Tine: So ein richtiges Monster gab’s da nicht, aber ich fand schon immer Clowns schlimm. Und Pittiplatsch.

Eileen: Der Gmork aus Die unendliche Geschichte war schlimm. Sehr schlimm.

Marika: Ich hatte furchtbare Angst vor E.T. Hab ich eigentlich immer noch…

5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an?

Mina: Dem Aberglauben, dass Pizza alles besser macht. Nein, warte, das ist Fakt, kein Aberglaube. Ansonsten: ich rede ungern über Dinge, die Menschen die ich mag, passieren könnten. Das hat so was von heraufbeschwören. :o

Tine: Als abergläubisch würde ich mich nicht bezeichnen. Ich versuche aber z.B. immer im Guten mit Menschen auseinanderzugehen, wenn ich mich verabschiede. Solche Sachen.

Eileen: Ich bin mehr so der Karma-Typ.

Marika: Ich möchte mich da Eileen anschließen. Weniger Aberglaube, eher Karma.

6. Glaubst du an Geister?

Mina: Als Kind war ich total fasziniert von Geistern. Aber Geister im klassischen Sinne? Hmm nee.

Tine: Es gab in meinem Leben schon Momente, in denen ich glaubte, irgendeine nichtmenschliche Präsenz in meiner Nähe gespürt zu haben. Meistens wenn Menschen gestorben sind, die mir nahe standen. Aber so richtig an Geister glaube ich eigentlich nicht.

Eileen: Nope.

Marika: Schon irgendwie. Irgendwas übernatürliches gibt es mit Sicherheit.

7. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: “Ich hätte gerade sterben können?”

Mina: Mit 16 hatte ich mal einen Autounfall bei dem wir uns mit 130km/h auf der Autobahn plötzlich gedreht haben und bei vollem Verkehr in die Mittelleitplanke geknallt sind. Irgendwie ist niemand in uns reingefahren. Außer einem Schock und einem Schleudertrauma ist mir nichts passiert. Ich glaube, das kommt dem schon ziemlich nahe.

Tine: Ein mal, als ich mit Freundinnen nachts auf einer einsamen Landstraße verfolgt wurde. Meine Freundin, die am Steuer saß, bekam Panik und machte einige sehr abenteuerliche Ausweichmanöver. Als wir irgendwann in einer Sackgasse landeten, der Typ aus dem anderen Auto ausstieg und wir unsere Türen verriegelten dachte ich, das wär’s jetzt. Wir konnten aber schnell wegfahren und haben nur den Schock davongetragen. :|

Eileen: Ja, ich denke auch bei mir war es die Autobahn. Das ein oder andere mal.

Marika: Oh, der Gedanke kommt mir des Öfteren. Nicht nur bei abrupter Bremsung auf der Autobahn, sondern auch wenn ich mal die Straße gedankenverloren überquert habe (kommt nicht oft vor, aber passiert!), es Bombenalarm gab oder als ich in meiner Jugendzeit mal nachts von einem Auto verfolgt wurde…

8. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um?

Mina: Der Tod wird oft als absolutes Ende gesehen – aber für die Angehörigen, Freund_innen und Herzmenschen geht es ja danach noch weiter. Ich finde es ist ein schwieriges Thema, das viel Respekt und Feingefühl erfordert.

Tine: Eigentlich bin ich da selbst ziemlich ratlos, aber ich versuche mir immer ein Beispiel an meinen 2- und 4-jährigen Neffen zu nehmen, die dem Thema mit einer ganz eigenen Offenheit begegnet sind, als es in unserer Familie aufkam. Wie die meisten Kinder wahrscheinlich.

Eileen: Ich hatte in meinem Leben leider schon mehr mit dem Thema zu tun als mir lieb ist, aber ich denke ich bin da Realistin. Menschen werden geboren, Menschen sterben. So ist es nunmal. Ich glaube man sollte sich nicht zu sehr damit beschäftigen, sondern stattdessen versuchen sich auf das Leben zu konzentrieren.

Marika: Ich weiß viel darüber und beschäftige mich gern mit dem Verwesungsprozess des menschlichen Körpers, aber Angst habe ich davor seit meiner Kindheit. Ich glaube, es liegt daran, dass mir meine Familie nie geholfen hat, den Tod meiner geliebten Oma (ich war 4) zu überwinden.

9. Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht “Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele”. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben?

Mina: Da ich momentan Constantine und Sleepy Hollow sehe – lol, wie wärs mit NEIN?

Tine: Nope. Aber bei mehr Nullen wär ich dabei.

Eileen: Jetzt mal ehrlich, solche Deals gehen immer schlecht aus. In jedem Film, jeder Serie. Also…NAKLARWHATTHEHELLHERMITDEMSTIFT. Hehe.

Marika: HA! Klar.

 

Weil das so schön war taggen wir Ninia, das Team von Kleinerdrei und herzteile. Jetzt ihr!

Titelbild: „Halloween Lantern – Light Art“ by Glen Bowman, via Flickr, unter CC BY-SA 2.0 Lizenz.